Backpacker in Kambodscha

Kambodscha liegt am Golf von Thailand und hat für Backpacker sehr viel zu bieten. Das Land ist eher klein und die beliebtesten Highlights liegen recht dicht beieinander. Kultur, wunderschöne Strände und einsame Inseln – es gibt sehr viel zu entdecken. Gerade Backpacker zieht es vermehrt in diese Region. Eine Backpackertour quer durch Kambodscha verspricht besondere Eindrücke. Das schöne an einer Backpackertour ist natürlich, dass Sie sich Ihre Reiseroute ganz nach eigenen Bedürfnissen und Wünschen zusammenstellen können. Damit Sie Kambodscha von der schönen, unberührten und paradiesischen Seite entdecken können, bedarf es allerdings im Voraus einer aReiseplanung. Mit unseren Tipps, Tricks und Hilfe jedoch kein Problem!

Kambodscha – ein Paradies fürs Backpacking

In Kambodscha als Backpacker unterwegsDie paradiesische Landschaft, Kultur und die Natur von Kambodscha lassen sich zu Fuß und ohne Zeitdruck sicherlich richtig eindrucksvoll erkunden. Wer das Land als Backpacker bereisen möchte, der findet dafür hervorragende Voraussetzungen. Viele Strecken sind fußläufig zu erreichen. Somit kann der Backpacker Urlaub im Hinblick auf die Route immer ganz spezifisch geplant werden. Angkor ist mit Sicherheit das beliebteste Reiseziel, doch Kambodscha kann auch abseits der Touristenorte begeistern.

Die Anreise von Deutschland, Österreich und der Schweiz muss in Etappen bewältigt werden, denn eine Direktverbindung gibt es nicht. Die meisten Backpacker fliegen daher nach Bangkok. Von Thailands Hauptstadt aus können Sie dann wiederum nach Kambodscha fliegen. Es gibt zwei internationale Flughäfen – in Phnom Penh und Siem Reap.

Das Visum für Kambodscha

Um als Backpacker sich in Kambodscha aufhalten zu dürfen, sollten Sie sich in Sachen Visum informieren, denn hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wer im Vorfeld alles organisieren möchte, der kann das Visum bei der Botschaft beantragen. Wesentlich einfacher ist aber das „Visa on arrival“, das Einreisenden direkt an der Grenze oder am internationalen Flughafen ausgestellt wird. Die Kosten belaufen sich auf 30 Dollar und das Visum ist dann 30 Tage gültig. Ein Touristenvisum lässt sich bei Bedarf noch einmal für einen Monat verlängern. Wer das Visum jedoch überzieht, der muss mit Strafgebühren von rund fünf Dollar je Tag rechnen. Hier finden Sie nähere Informationen zum Thema: Visum.

Die Menschen in Kambodscha

Einheimische Kinder in Kambodscha am FlussFür die meisten Rucksacktouristen geht es bei einer Backpackertour auch darum, Kontakt zu den Einheimischen Menschen zu knüpfen. Die Kambodschaner sind unwahrscheinlich herzlich und gastfreundlich. Wer den Menschen hier mit Respekt begegnet, der darf im Zweifelsfall immer auf Hilfe hoffen. Möchten Sie als Backpacker abseits der Touristenpfade wandeln und sind auf der Suche nach Kontakten zu Einheimischen, ist Kambodscha dafür das richtige Reiseziel. Das geht besonders gut in den vielen kleinen Bars, die sich entlang der Standard-Backpacker-Routen finden.

Kambodscha gilt als sicheres Ziel für das Backpacking. In den Touristengegenden kommt es zwar immer wieder zu Taschendiebstählen – das ist aber ein Problem, das überall herrscht, wo viele Urlauber unterwegs sind. Wer seine Tour also alleine plant, der muss sich keine Sorgen machen. Das gilt auch für Frauen. In vielen Regionen sollten Frauen nicht unbedingt alleine backpacken, doch in Kambodscha ist die Lage sehr viel entspannter. Allein reisende Frauen müssen sich nicht mit Belästigungen herumplagen. Die einheimischen Frauen sind eher dezent gekleidet, wer sich daran orientiert, der macht nichts falsch. Das ist übrigens vor allen Dingen beim Besuch eines Tempels wichtig – dann müssen Schultern und Knie unbedingt bedeckt sein. Beim Baden reicht es, wenn Sie ein T-Shirt tragen.

Transport und Mobilität

Auf den Straßen in Kambodscha mit einem Tuk TukBusse sind das Mittel der Wahl, um sich in Kambodscha fortzubewegen. Die Busse sind bequem, mit Klimaanlage und Toilette ausgestattet. Sehr praktisch für Backpacker sind auch die Nachtbusse, die zusätzlich eine Schlafmöglichkeit bieten. Auf einen Mietwagen sollten Sie hingegen eher verzichten, denn der kambodschanische Verkehr ist mehr als nur chaotisch. Eine Alternative zum Bus ist das Fahrrad, das beinahe überall für wenig Geld gemietet werden kann. In Touristenorten gibt es dann noch Tuk-Tuks und Taxis, um günstig durch den Verkehr zu kommen.

Die Kosten für eine Backpacking Tour

Kambodscha erweist sich als recht günstiges Reiseziel für Backpacker wo sich enorme Kosten während der Tour in Grenzen halten. Die einheimische Währung ist „Riel“. Die Preise finden sich überall in USD vor, es ist eher nicht üblich, dass in Euro bezahlt werden kann. Das sollte bereits vor der Abreise beachtet werden, damit es am Ende nicht zu bösen Überraschungen kommt. Mit den gängigen Kreditkarten kann nahezu überall Geld in USD abgehoben werden.

Wer nicht gerade zimperlich veranlagt ist, der findet ohne Aufwand eine Übernachtungsmöglichkeit in einem Hostel für rund einen Dollar. Ein sauberes Einzelzimmer mitsamt Klimaanlage und Bad gibt es für etwa zehn Dollar. Im mittleren Preissegment sind die Unterkünfte dann für europäische Verhältnisse schon überdurchschnittlich komfortabel. Für etwas mehr als zehn Dollar die Nacht gibt es viele Bungalows direkt am Strand, die ein besonders paradiesisches Urlaubsgefühl erzeugen. Ähnlich überschaubar fallen die Kosten für die Verpflegung an. Je nach Reiszeit steigen die Preise, ganz besonders zur Hauptreisezeit können die Preise von 50-100% ansteigen.

Verpflegung: Essen und Trinken

Das Nationalgericht AmokEs gibt überall Garküchen, die mit landestypischen Spezialitäten locken und Sie Essen und Trinken können. Bei der Verpflegung ist das Nationalgericht „Amok“, welches es an jeder Ecke gibt. Serviert wird das Curry-Gericht meistens in einem Bananenblatt oder aber einer Kokosnuss. Wahlweise enthält es Fleisch oder Fisch. Vielerorts wird es auf Wunsch sogar mit Tofu zubereitet.

Die Speisen sind hier für gewöhnlich gut gewürzt, aber nicht so scharf, wie man es beispielsweise von Thailand kennt. Dennoch sind die Einflüsse der thailändischen Küche allgegenwärtig. Ganz besonders beliebt sind hier vor allen Dingen Suppen und Reis- sowie Nudelgerichte. Das Fleisch wird vorwiegend gegrillt oder aber frittiert. Alle Speisen werden immer ganz frisch zubereitet. Somit sind Sonderwünsche gar kein Problem und das macht es vor allen Dingen für Vegetarier oder auch Veganer einfacher.

Eine ordentliche Mahlzeit bekommen Sie bei den typischen Garküchen für etwa ein bis zwei Dollar. Wer ins Restaurant geht, der muss folglich etwas mehr bezahlen. Doch unter dem Strich kann man sich hier recht günstig und dennoch lecker verköstigen. Wasser gibt es eigentlich an jeder Ecke sehr günstig. Bei Alkohol sieht es aber nicht anders aus. Einen halben Liter Bier gibt es für rund 50 US-Cent. Und wer gerne etwas härtere Alkoholika mag, der bekommt einen Whisky schon für einen Dollar. Erfahrene Backpacker empfehlen ein Budget von 50 bis 60 Dollar pro Tag, um bequem durch den Urlaub zu kommen. Mit diesem Urlaubsbudget können Sie sich auch die eine oder andere Besonderheit oder vielleicht einen leckeren Cocktail am Abend gönnen.

Beliebte Reiserouten in Kambodscha

Je nach Reisedauer und Intensivität eignen sich verschiedene Reiserouten und Destinationen. Prinzipiell kann gesagt werden dass die geführten Touristen meistens 3 bis 10 Tage sich in Kambodscha aufhalten. Rucksacktouristen meist länger, da diese sich mehr von den Gefühlen leiten lassen und somit auch ausreichend Zeit haben. Das ist besonders interessant, wenn es an einem Ort besonders schön ist, oder aber an einem anderen weniger. So hat man die Möglichkeit frühzeitig abzureisen und sich auf das nächste Abendteuer zu stürzen.

Reiseroute 1: Die klassische Reiseroute ist meist nur mit den Highlights bestückt. Meist ist dabei 1-2 Tage der Angkor Wat Tempel sowie für 2 bis 3 Tage jeweils die Großstädte Phnom Penh und Siem Reap.

Reiseroute 2: Die ausführliche Route ist wesentlich Interessanter, denn hier macht man nicht nur Sightseeing sondern erlebt das kambodschanische Real-Live. Natürlich dürfen die oben genannten Destinationen von Route-1 natürlich nicht fehlen. Als weitere absolute „Must-See`s“ kann man getrost die Provinzstadt Battambang empfehlen. Hier ist wenig Tourismus und die Katzen geben sich die Hand. Das absolute Highlight ist der weltbekannte Bamboo-Train. Im Süden ist zudem Sihanoukville zu empfehlen. Hier ist besonders der Victory Beach bei Backpackern sehr beliebt.

Beliebte Inseln bei Backpackern:

Die Bar auf Monkey Island in Koh RongNatürlich bietet Kambodscha meist nahe Sihanoukville auch ebenso eine atemberaubende Inselwelt: Die wichtigsten hier kurz vorgestellt:

Monkey Island Koh Rong: Die Insel Monkey Island ist bei Ruhesuchenden beliebt und können wir sehr gut besonders für junges Publikum sehr empfehlen. Für diejenigen die gerne auf einer kaum bewohnten Insel entspannen möchte der ideale „Place to be“. Hier werden Sie nur eine Unterkunft mit wenigen Bungalows vorfinden, welche direkt in der ersten Strandreihe plaziert sind und doch sehr natürlich erbaut sind. Besonders erwähnenswert ist dass die Bar und Restaurant sehr zu empfehlen sind. Besonders die Angestellten versprühen eine besondere Freundlichkeit. Die Insel Monkey Island Koh Rong ist unserer Meinung nach ein absoluter Geheimtipp.

Koh Rong: Die Insel Koh Rong ist die bekannteste und zugleich größte Insel Kambodschas. Ganz besonders stark beliebt da die Insel sehr stark von Rucksacktouristen und Backpackern besucht wird. Das Angebot an Unterkünften ist ausreichend und orientiert sich sehr stark an das günstigere Preissegment mit einfachen Bambushütten.

Geld, Währung und Bezahlen

Einzigartig: Der 2 US Dollar Schein als Währung in KambodschaKambodscha ist prinzipiell ein sehr günstiges Reiseland und für diejenigen welche wenig Luxus benötigen sind schon Unterkünfte ab 1-3 Dollar pro Nacht zu haben. Dass dies nicht jedermanns Sache ist, ist selbstverständlich. Günstige Backpacker-Unterkünfte und Hostels welche eine akzeptable Ausrüstung und Hygiene haben, gibt es ab circa 10 US-Dollar. Hier hat dann das Zimmer ein eigenes sauberes Bad und ist ein Einzelzimmer welchen den lokalen Standards entspricht.

Die Verpflegung ist in der Regel ebenso sehr preiswert. Besonders in den kleineren Garküchen gibt es kleinere Gerichte für 1 bis 3 US-Dollar. Bei den etwas gehoberen Restaurants gibt es natürlich nach oben keine Grenzen. Bier und allgemein Alkohol ist in der Regel sehr günstig und kosten in der Regel 0,5 bis 2 US-Dollar.

Die Landeswährung in Kambodscha ist der „Riel“ = Abkürzung KHR. Der durchschnittliche Währungskurs ist bei etwa 4.5 Riel für einen Euro. Die Bezahlung läuft in Kambodscha prinzipiell in über das Bargeld. Über die Jahre hinweg hat sich aber der US-Dollar durchgesetzt und kaum ein lokales Geschäft oder Dienstleister wie zum Beispiel Tuk-Tuk Fahrer akzeptieren „Riel“ als Zahlungsmittel. Wichtig hierbei ist auch darauf zu Achten, dass der Dollarschein keinen Knick hat und nicht zerknüllt wurde da dieser sonst nicht als Bezahlung akzeptiert wird. Eine Besonderheit ist der „2 Dollar“ Schein, welchen es nicht in Amerika gibt, aber sehr wohl in Kambodscha.

Besonders wenn es um die Geldbeschaffung geht, stehen oft immer die Bankautomatengebühren im Weg zu häufen sich oftmals an. Man sollte Nie zuviel Bargeld mit sich führen oder im Hotel aufbewahren, was aber zur Folge hat, dass die Gebühren sehr hoch werden können. Als Tipp können wir das DKB Cash Konto empfehlen. Hier können Sie weltweit ohne Gebühren Geld abheben und hat sich mittlerweile bei Reisenden mehr als durchgesetzt. Hier gehts direkt zum DKB Cash-Konto.

Wichtige Sicherheitshinweise für Backpacker

Zum Schluss möchten wir Ihnen noch ein paar wichtige Sicherheitshinweise und Facts für Backpacker und Touristen mit auf den Weg geben. Das Land Kambodscha ist wie viele andere Länder in Asien ein armes Land, dennoch gilt es als ein sehr sicheres Reiseland. Die Kriminalitätsrate war in früheren Jahren wesentlich höher. Mittlerweile gilt Kambodscha allerdings als sehr sicher. Natürlich kommen kleiner Vorfälle immer vor, im Vergleich zu anderen Destinationen jedoch sehr gering. Wichtig ist auch hier stets der gesunde Menschenverstand. Sollte Ihnen eine Situation komisch vorkommen, bitte entfernen Sie vom Ort und fragen zur eigenen Sicherheit an der Hotelrezeption nach. Alternativ ist auch die Webseite des Auswärtigen Amt stets eine gute Adresse.

Weitere wichtige Sicherheitshinweise sind ebenso die Klassiker:

  • Dont Drink and Drive: Sowohl bei Roller als auch Auto
  • Finger weg von Drogen in jeglicher Form

Fazit: Das Reiseziel Kambodscha ist nicht gefährlich, wenn Sie sich an gewisse Regeln halten, und der gesunde Menschenverstand an ist.

Bitte beachten Sie: Kambodscha ist für Europäer sehr preiswert, aber eben nicht umsonst und alles hat seine Grenzen. Besonders in Asien gilt immer: Man bekommt was man bezahlt. Selbst als Low-Budget Rucksacktourist sollte man mindestens 25-50 USD als tägliches Reisebudget einplanen. Gerne helfen wir Ihnen bei Fragen jeder Art weiter. Alternativ können Sie sich vorab bei Erfahrungsberichten von bisherigen Kunden ein guten Überblick schafffen.